Von Renault zu BMW

Neues aus der Serie #meinerstesauto, in der Classic Data-Mitarbeiter ihre automobile Vergangenheit (und Gegenwart) aufarbeiten: Axel Schlothauer ist bei Classic-Data der „Verbindungsmann“ zu Printmedien wie Oldtimer Markt und Auto Bild Klassik. Darüber hinaus betreut er das Herzstück des Unternehmens, die Datenbank. 1982 kaufte er für 2000 Mark einen Renault 14 TL von 1977. Die 14er notieren heute im Classic Data-Marktspiegel zwischen 3300 (Note 2) und 600 Euro (Note 4). Heute bezeichnet er sich als „BMW-verstrahlt“ und belegt das eindrucksvoll: Axel Schlothauer besitzt seit 2002 einen Alpina-B 3 2,7 Allrad Touring in blau und einen Schnitzer-BMW S 3 2,7 Allrad Touring in schwarz, der seit 2003 im Hause ist. Ach ja: Die beiden Kombis werden in der Schlothauer-Sammlung sinnvoll ergänzt durch zwölf Zylinder – einen 750iL der E-32-Baureihe!

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27 Kinder im Fiat 127

Hier ist er, der erste Teil der Serie Meinerstesauto: Classic Data-Mitarbeiter schildern hier ihre ersten automobilen Gehversuche.

Den Anfang macht Classic Data-Mitarbeiter Wolfgang Borg: „Wir schreiben das Jahr 1976: Gerade erst 18 Jahre alt geworden und endlich die Abiturprüfung überstanden, geht für mich endlich auch der Wunsch nach einem eigenen fahrbaren Untersatz in Erfüllung: Finanziert durch diverse Ferienjobs sowie ein großzügiges Mama/Papa-Sponsoring tritt das erste eigene Auto in mein Leben: Ein roter Fiat 127, 4 Jahre alt, ca. 35.000 km gelaufen, soweit ich mich erinnere ungefähr 3500 Mark teuer und ganz passabel erhalten.

Warum ein Fiat? – Nun, da bin ich familiär vorbelastet: Mein Vater ist Zeit seines Lebens nur Fiat gefahren und daran sollte sich auch bis zu seinem Tod nichts ändern. Während der nächsten zwei Jahre erlebte ich mit dem kleinen roten Flitzer unter anderem einen Sommerurlaub kreuz und quer durch Südfrankreich und Spanien (5500 km), zahlreiche Fahrten zwischen Dortmund und München (wo ich eine Weile lang studierte) und viele weitere Touren, so auch zu einigen Kinderfreizeiten, die ich damals als Leiter begleitete. Während einer von ihnen entstand dann auch dieses Foto, das den Rekordversuch „Wie viele Kinder passen in/an/auf einen Fiat 127???“ zeigt – Soweit ich mich erinnere, waren es genau 27!

Leider beendete nach zwei Jahren, kurz vor dem nächsten TÜV-Termin, ein unaufmerksamer Verkehrsteilnehmer an einer Ampel in der Dortmunder Innenstadt unsere Beziehung: Der Auffahrunfall verkürzte den 127-er auf 500-er Format und nach näherer Schadensbegutachtung sorgte dann die zu der Zeit nicht gerade perfekte Rostvorsorge dafür, daß unsere Wege sich trennten – schade …!“ Kleiner Nachtrag: Der Fiat 127 notiert im Classic Data-Auktionsspiegel heute zwischen 500 (Note 5) und 6600 Euro (Note 1)!